Der
Lotus Elise wurde erstmals 1995 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main gezeigt. Das Konzept war ungewöhnlich: Geringe Abmessungen, ein kleiner Mittelmotor und der Verzicht auf jeglichen Komfort ergaben in Verbindung mit hochwertiger Leichtbauweise einen Sportwagen mit exzellenten Fahrleistungen zum halben Preis eines Porsche 911. Die Elise steht damit in der Tradition klassischer Roadster.
Innovatives Kernelement der Elise ist ihr Fahrgestell. Es besteht aus einer Aluminiumlegierung, wiegt lediglich 65 kg und ist nicht durch Schweißen, sondern durch Kleben und Nieten
zusammengefügt, wobei die Niete die Schälbeanspruchung („peeling
stress“) von den Klebestellen fernhalten und so ein Abreißen an den viskosen Klebestellen verhindern.
Die Karosserie der Elise besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff.
Eine geschlossene, vom Rennsport abgeleitete Variante wird als Exige angeboten. Namensgeber der Elise war Elisa, die Enkelin von Romano Artioli, dem Vorstandsvorsitzenden zum Zeitpunkt der Erstvorstellung und damaligen Inhaber von Lotus. Der Markterfolg des Fahrzeugs übertraf die Erwartungen des
Herstellers bei weitem und führte zu Lieferzeiten von weit über einem
Jahr.
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| Lotus Elise, Heck |
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| Lotus Elise, Front |